Im Sommer gibt es nichts Erfrischenderes als leckeres Obst. Egal ob am Strand, in der Hängematte oder zum Frühstück oder Abendessen. Zu einer kleinen Erfrischung zwischendurch sagt niemand nein. Doch was ist im Winter? Man hört immer, man soll sich von saisonalem und regionalem Obst ernähren. Doch was ist im Winter wirklich saisonal? Da wächst doch nichts, oder? Falsch gedacht! Denn genau für diese Jahreszeit gibt es sogenanntes Winterobst. Vor allem im Winter ist es besonders wichtig, dass man sich ausgewogen ernährt. Unser Immunsystem ist durch die Nässe und die Kälte, genauso wie durch den Wind und vor allem durch die stressige Zeit rund um Weihnachten geschwächt und somit leicht angreifbar. Viren und Bakterien haben somit leichtes Spiel und unsere Abwehr kämpft was das Zeug hält. Da freut sie sich über ein bisschen Unterstützung aus dem Vitamin- und Nährstoffbereich. Statt zu Schokolade oder zu Keksen zu greifen, kann man ja auch einmal einen gesunden Vitaminsnack zwischendurch probieren.

One Apple a Day keep the Doctor away!

Die Spitzenreiter unter dem Winterobst sind eindeutig Äpfel. Sie enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Kalium. Da macht es sich auf alle Fälle bewehrt, wenn man sich an das Sprichwort „One Apple a Day keep the Doctor away“ hält. Außerdem haben Äpfel einen großen Anteil an Mineralien wie Calcium und Magnesium. Zu dem sind Äpfel auch so beleibt, da ihre Verarbeitung einfach, leicht und unkompliziert ist. Aus Äpfeln kann man vieles machen. Egal ob bei sauren oder süßen Speisen, oder auch als kleiner Snack zwischen durch – Er findet in jedem Alltag seinen Platz. Es gibt Unmengen an Apfelrezepte. Von Kuchen, über Salate über Bratäpfel oder getrocknete Apfelringe. Es ist mit Sicherheit für jeden etwas dabei. Außerdem bietet das große Angebot an Apfelsorten für den Geschmäcker etwas an. Auch Allergiker haben die Möglichkeit auf passende Sorten zurückzugreifen. Sollte man kein Fan von Äpfeln an sich sein, kann man es auch mit einem Apfelsaft probieren. Am besten natürlich selbstgepresst und Naturtrüb.

Orangen – Mandarinen – Zitronen

Zitrusfrüchte stehen auch hoch im Kurs beim Winterobst. Orangen, Zitronen, Mandarinen, Clementinen. Es hat also schon seinen Grund, warum man all diese Zitrusfrüchte immer wieder in der Weihnachtsbäckerei und in der Adventzeit findet. Aber auch Limetten, Satsumas, Pampelmusen, Mineolas oder Grapefruits pushen unser Immunsystem an kalten Wintertagen. Hier eignen sich allerdings wiederum eher regionale Früchte wie Orangen oder Clementinen die schon aus Italien oder Spanien kommen besser als jene die weiter Reisen aus Afrika zu uns ins Obstregal finden. Zitrusfrüchte sind besonders Vitamin C haltig. Und vor allem in der meist ungeliebten weißen dünnen Schale befinden sich wichtige Stoffe. Außerdem besitzen Orangen und Co. viel Wasser und wenig Kalorien.

Alternativen zu Zitrusfrüchten und Äpfel

Viele Menschen bekommen saure Zitrusfrüchte nicht besonders gut. Es gibt Magenverstimmungen oder Darmbeschwerden. Aber die Palette an Winterobst bietet noch einiges mehr. So kann man auch mit Bananen, Ananas oder Avocados gut über den Winter kommen. Bananen haben einen sehr hohen Anteil an Mineralstoffen. Kalium, Phosphor, verschiedene Spurenelemente und Vitamin A und B liefert und sie gelbe krumme Frucht. Allerdings haben wie einen fast doppelt so hohen Kaloriengehalt wie bei Zitrusfrüchten. So sind sie zusätzlich auch ein optimaler Energielieferant. Die Ananas ist besonders reich an Vitalstoffen und vielen Mineralien wie Magnesium, Jod, Eisen oder Zink. Die Avocado wirkt vor allem wegen ihrem hohen Eisengehalt positiv gegen Muskelverspannungen. Außerdem enthält sie viele ungesättigte Fettsäuren und kann so helfen den Cholesterinspiegel zu senken.

Für alle die etwas Abwechslung zwischen diesen Früchten haben möchte, kann das ganze auch mal in getrockneter Form probieren. Getrocknetes Obst ist das praktischste was Winterobst zu bieten hat. Man kann es ganz einfach in kleineren und größeren Mengen verpackt kaufen und überall mithinnehmen. Man hat keine Arbeit beim Aufschneiden und auch keine Patzerei. So hat man auch eine gesunde Alternative zu Süßigkeiten.

Auch das bekannte Studentenfutter wirkt sich positiv aus. Vor allem Walnüsse. Sie sollen sogar das Risiko von Herzerkrankungen mindern und Entzündungen lindern. Allerdings sollten Walnüsse auch nur in Maßen genossen werden, da sie einen sehr hohen Energiegehalt haben.

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